Michael Köllner ist Fußballtrainer mit der höchstmöglichen nationalen und internationalen Trainer-Lizenz UEFA-Pro-Lizenz (Fußball-Lehrer-Lizenz).

Michael Köllner hat am 7. März 2017 bis auf weiteres die Lizenzspielermannschaft des 1. FC Nürnberg als Chef-Trainer übernommen. Beim FCN war er bislang als NLZ-Leiter und U21-Trainer tätig. Zuvor hat er unter anderem über zwölf Jahre als Koordinator beim Deutschen Fußball-Bund im Bereich Talentförderung gearbeitet. Darüber hinaus war er lange Jahre Ausbilder und Prüfer der Fußballtrainerlizenzstufen C-Lizenztrainer, B-Lizenztrainer und A-Lizenztrainer.

Dein Weg zum Fußballprofi

Michael Köllner • Stephanie Pennekamp

Dein Weg zum Fußballprofi


Ein Ratgeber für junge Talente, Eltern und Trainer

Zahlreiche junge Fußballer vereint ein Traum: der Wunsch, Profi zu werden. Mit viel Leidenschaft und Begeisterung sind sie Tag für Tag bei der Sache. Und auch, wenn es nicht alle in die Bundesliga schaffen, so hat doch jeder Sportler die Möglichkeit, das Beste aus sich herauszuholen. Und das unabhängig davon, ob er in einem Nachwuchsleistungszentrum, oder im Breitensport aktiv ist. Dieser Ratgeber begleitet die Talente auf ihrem Weg.


Er richtet sich sowohl an junge Fußballtalente und deren Eltern, als auch an Fußballtrainer, die ihre Spieler auf dem Weg zum Fußballprofi begleiten und fördern möchten. Er beschäftigt sich mit entwicklungsgerechten Inhalten, dem Talentbegriff und den Karrierewegen von Thomas Müller und Co. Es gibt zahlreiche Tipps zum Eigentraining: Ob zur Verletzungsprävention oder mit dem Ball, allein und mit Freunden, zuhause, im Garten oder auf Bolzplätzen – jeder, der sich in bestimmten Bereichen weiterentwickeln möchte, findet umfassende Anregungen. Darüber hinaus gibt es viele praktische Hinweise rund um den Sport.



Von der richtigen Arztwahl und Vorsorgeuntersuchungen über Ernährung, Ausrüstung und Zeitmanagement bis hin zur Kommunikation innerhalb des Vereins und extern, sozialen Netzwerken, der richtigen Vereinswahl und des vielschichtigen Umfelds eines Spielers finden sich Antworten zu sämtlichen Facetten des Fußballs.

In Interviews gewähren unter anderem Ex-Nationalspieler Gerald Asamoah, Shooting-Star Leroy Sane, Herrmann Hummels, Vater der beiden Profis Mats und Jonas Hummels, und Nationalspielerin Sara Däbritz vom FC Bayern München exklusive Einblicke.

Aktuelles

Winterfazit U21: Spektakulär auf dem richtigen Pfad

14.12.2016

Die U21 des 1. FC Nürnberg stand in dieser Regionalligasaison für Spektakel wie kein zweites Team. Ihr Cheftrainer Michael Köllner blickt zurück auf 21 intensive Spiele.

Die größte Herausforderung wird es für Michael Köllner im kommenden Jahr werden, seine aktuelle Lektüre nach Beendigung wieder zu verkaufen. Die 416 Seiten des Deutschland-Tagebuchs von Pep Guardiola erscheinen nunmehr in strahlendem Textmarker-Gelb. Derartig vorbereitet muss der 46-Jährige also auch in der nun für ihn beginnenden Weihnachtszeit nicht gänzlich auf den Fußball verzichten.

Eine strenge Sabbatwoche im Abu Dhabi-Urlaub wäre dem Oberpfälzer nach neun Monaten beim 1. FC Nürnberg ohnehin nur schwer zuzutrauen - neun Monate sportlicher Leiter des NachwuchsLeistungsZentrum, sechs Monate Cheftrainer der U21, neun Monate fast täglich Fußball. Michael Köllner blickt auf ein bewegtes Jahr 2016 zurück, das ebenso intensiv endete, wie es im Frühjahr begann.

Auf Augenhöhe mit Liverpool und Chelsea

Erst vor wenigen Tagen kehrte er mit seinem Team von einer Testspielreise durch England zurück an den heimischen Valznerweiher. Dem sportlichen Vergleich mit den Nachwuchsteams vom FC Liverpool und dem FC Chelsea ringt Köllner in der Nachbetrachtung nur Positives ab: " Es hat sich gezeigt, dass wir mit den englischen Jugendteams mithalten können. Diese Fahrt könnte zur Tradition werden."

Als Belohnung an seine Spieler wollte der Trainer die Reise aber nicht verstanden wissen. Dabei hätten es Kapitän Dominic Baumann und Co. nach dieser Regionalliga-Hinrunde durchaus verdient gehabt. Mit 32 Punkten aus 21 Spielen rangiert der Club-Nachwuchs zur Winterpause auf einem aussichtsreichen Platz sechs, der nicht zuletzt auf der intensiven Vorbereitung im Sommer begründet liegt, wie Köllner zugibt: "Bis Ende August hatten wir fast jede Woche ein Freundschaftsspiel zusätzlich. Wir haben in dieser Zeit hochkonzentriert gearbeitet und uns so einen Vorteil verschafft."

Zwischen Genie und Wahnsinn, aber pure Unterhaltung

Doch dem verheißungsvollen Saisonstart mit zwei Remis und zwei Siegen folgte die knappe 1:2-Niederlage beim FV Illertissen; die Geburtsstunde zweier Extreme. Zelebrierte der Club-Nachwuchs im weiteren Saisonverlauf in der Ferne regelmäßig Fußball vom Feinsten, pure Unterhaltung für jeden Besucher, so erlag er doch am Sportpark Valznerweiher und im Stadion Nürnberg beinahe wöchentlich seiner eklatanten Heimschwäche.

Für Außenstehende ein Mysterium, für Köllner aber einfach zu erklären: "Als Heimmannschaft muss der Gegner offensiver spielen. Bei uns standen sie dann aber oft extrem tief, was uns noch Schwierigkeiten bereitet." Der Übungsleiter führt dabei aber auch die besondere Zielsetzung im Nachwuchsbereich an: "Wenn du die ganze Saison samt Trainingsinhalten nicht nur an den Spielen aufhängst und nicht nur auf die gezielte Vorbereitung auf einen Gegner schaust, sondern auf die gezielte Entwicklung aller einzelnen Spieler, kann es dich halt mal erwischen."

Spieler für die Profis? "Ich bin mir sicher"

Was nach 21 Liga- und 14 Testspielen sowie 179 Trainingseinheiten bleibt, ist ein positives Fazit knapp zwei Wochen vor Weihnachten, das von Ergebnissen, selbst vom 0:5 gegen Bayreuth, nur peripher beeinflusst wurde. Das Ziel, an dem Erfolg und Misserfolg gemessen werden, bleibt die Entwicklung junger Talente für den Profibereich. Der unter dieser Prämisse im Sommer zusammengestellte Kader weckt Hoffnungen: "Jeder einzelne Spieler hat sich entwickelt. Ich bin mir sicher, dass wir den einen oder anderen Spieler haben, der den Sprung nach oben schaffen kann", so der Oberpfälzer.

Auch im Trainerteam wurde bewusst auf die Jugend gesetzt und mit Fabian Adelmann der bisherige Cheftrainer der U13 als neuer Co-Trainer installiert. Eine Entscheidung, die dem erst 24-Jährigen zu Beginn einiges abverlangte: "Die ersten ein, zwei Monate hatte ich schon Schwierigkeiten, mich an die neue Herausforderung zu gewöhnen. Früher stand ich drei Mal in der Woche auf dem Platz. Jetzt ist es fast drei Mal am Tag."

Ein Grund mehr für den Valznerweiher

Neben ihm, seinem Chef- und Athletik-Trainer Jörg Stöckert waren auch die Trainer der anderen Nachwuchs-Teams im Übungsbetrieb der U21 wiederzufinden. Das von Köllner im Sommer implizierte Trainingskonzept, das eine annähernde Eins-zu-Eins-Betreuung der Spieler vorsieht, trägt bereits erste Früchte. "Es hat die Prozesse mit bis zu elf Trainern auf dem Platz beschleunigt. Auch für die Psyche der Spieler ist es wichtig, wenn sie sehen, dass alles für einen getan wird. Wir haben gemerkt, dass die Spieler das annehmen und sich geschätzt fühlen. Wir liefern somit noch mehr Argumente für Talente, an den Valznerweiher zu kommen."

Mit dem Trainingsauftakt am 4. Januar warten allerdings neue, schwerere Aufgaben auf den Betreuerstab. Oder wie es Köllner beschreibt: "Jetzt geht es um Detailarbeit bei den Spielern und das tut weh. Da sieht man nur langsam Fortschritte. Das kann frustrieren, wenn man ständig in der Korrektur arbeitet." Sportlich hingegen gelte es, am Verhalten in eigenem Ballbesitz und der Raumaufteilung zu arbeiten, "um so, wie in der ersten Halbzeit gegen Fürth, diese Dominanz regelmäßig auf den Rasen zu bringen."

Quelle: fcn.de vom 14.12.2016
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Michael Köllner: Mit Empathie und Tolstoi

20.10.2016

NLZ-Chef des 1.FC Nürnberg Michael Köllner über die Nachhaltigkeitsaspekte der Ausbildung junger Spieler.

fcn.de: Herr Köllner, wie sieht der künftige Fußballer des 1. FC Nürnberg aus?

Michael Köllner: Wir trainieren heute für die Zukunft, damit unsere Spieler dieser standhalten. Darunter verstehen wir, dass wir bereits bei einem 13-Jährigen wissen müssen, was dieser in vier bis sieben Jahren können muss, um bei uns im Leistungsfußball und insbesondere in unserem Profikader eine Rolle spielen zu können. Wir denken da an selbstbewusste, ausdrucksstarke Siegertypen. An komplex ausgebildete Spieler, die unsere Art des Fußballs spielen können. Das ist ein variabler, tempoorientierter Angriffsfußball mit zielgerichtetem Kombinationsspiel, sehr gutem Spiel gegen den Ball und einem blitzschnellen Umschaltspiel in beide Richtungen.

Daraus ergeben sich auch die Adjektive für unsere Spieler. Sie müssen mutig, strategisch denkend, athletisch und variabel einsetzbar sein, zudem hart und resolut in der Defensive. Wir wollen Spieler so fördern, sodass sie am Ende auf alle Fragen des Fußballspielens Antworten haben. Das muss auf und außerhalb des Platzes geschehen.

fcn.de: Für welche Pädagogik steht der 1. FC Nürnberg dabei?

Michael Köllner: Wir setzen auf Bildung. Wir wollen die Jungs nicht nur als Fußballer, sondern auch als Menschen ausbilden. Das sind wenige Worte, aber das tägliche Umsetzen ist ein sehr intensiver Prozess, der jeden Mitarbeiter enorm fordert.

fcn.de: Wie kann das in Zeiten unserer Sparpolitik gelingen?

Michael Köllner: Die Finanzen erleichtern einem sicher viele Thematiken. Aber entscheidend für Erfolg sind immer noch Empathie, Leidenschaft und die Identifikation. Darüber hinaus musst du kreativ und top organisiert sein mit schlitzohrigen Ideen und starken Konzepten. Am Ende wird der Trainer aber immer der Schlüssel bleiben.

fcn.de: Welche Wege geht der 1. FCN künftig in Sachen sportlicher Qualitäts- und Talententwicklung?

Michael Köllner: In beiden Worten steht Entwicklung. Das impliziert, dass dies Tag für Tag ein laufender Prozess ist. Wir sind nie am Ende, immer mittendrin und müssen daher hartnäckig dranbleiben. Wir haben uns einige Benchmarks gesetzt, die wir tagtäglich umsetzen und entwickeln wollen. Wir arbeiten an einer einheitlichen Methodik, Didaktik und Übungsauswahl bis hin zur abgestimmten Führung unserer Mannschaften und all unserer Spieler. Unsere U21-Mannschaft dient hierfür als Labor für all unsere Bemühungen und Ziele, die wir erreichen wollen. Unsere U14- bis U19-Trainer arbeiten dort ebenfalls mit. So können wir unsere Leitlinien optimal entwickeln und verbindlich in alle Jahrgänge transportieren.

fcn.de: Prozess, Methodik, Leitlinien: Wie würden Sie also die Jugendtrainer-Philosophie des 1. FCN in wenigen Worten beschreiben?

Michael Köllner: Ich benutze nur ein Wort: Empathie! Jeder Trainer muss Empathie für seine Spieler und sein Team entwickeln. Ich greife hier gerne ein Zitat von Leo Graf Tolstoi auf: „Man kann ohne Liebe Holz hacken, Ziegel formen, Eisen schmieden. Aber man kann nicht ohne Liebe mit Menschen umgehen.“

Quelle: fcn.de vom 20.10.2016
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Köllner: "Es gibt nicht die eine Taktik"

10.06.2016

Im zweiten Teil des Interviews äußert sich Michael Köllner zu seiner Rolle als Cheftrainer der U21, seinen Ansätzen und den Saisonzielen.

fcn.de: Als feste Konstante wird Ihnen Fabian Adelmann, neben seiner Funktion als U14-Trainer, als Co-Trainer zur Seite stehen. Wie kam es zu dieser Entscheidung?

Köllner: Wenn man in so einem Konzept arbeiten möchte, muss man eine unheimliche Flexibilität an den Tag legen. Da muss man sein Ego und seine eigenen Bedürfnisse hinten anstellen. Fabian wird nicht mehr viel Freizeit haben in der nächsten Zeit. Bei einem jungen Trainer wie ihm ist dieser Hunger, diese Wissbegier natürlich noch viel stärker ausgeprägt, als bei älteren Kollegen. Fabian ist wie ein Schwamm, der versucht, jeden Tropfen aufzusaugen. Das ist aber nur ein Kriterium. Ein weiteres ist die Videoanalyse, in der der Co-Trainer absolut fit sein muss. Hinzu kommt seine Empathie gegenüber seinen Spielern. Das ist eine seiner Stärken. Zuletzt hat man natürlich gesehen, dass er gute Ansätze zeigt. Und wie bei einem Spieler, den man aufgrund seines Potenzials fördert, muss man auch Trainer in ihrer Arbeit bekräftigen, wenn sie sie gut machen. Auch Fabian will ich, wollen wir, zum Maximalen antreiben.

fcn.de: Wie würden Sie sich selbst als Trainer beschreiben?

Köllner: Fabian wird allein schon aufgrund seines Alters näher an den Spielern sein. In meiner Funktion muss ich ein wenig distanzierter sein, wobei ich auch kein Unmensch bin (lacht). Als Trainer will ich einfach das umsetzen, was ich den Spielern und den Leuten hier verspreche. Das ist meine größte Bürde. Ich werde zwar nie alles können, aber ich muss es versuchen, zu schaffen. In diesem Jahr werde auch ich sehr viel lernen. Mich selbst als Trainer zu beschreiben, fällt mir schwer. Ich hoffe einfach, dass meine Trainingsinhalte und meine Ideen bei den Spielern ankommen. Wenn ich damit meinen Anteil an der Entwicklung der Jungs zu besseren Spielern leisten kann, habe ich mein Ziel erfüllt. Am Ende soll das dann nicht nur für die U21 gelten, sondern aufgrund meiner Doppelfunktion in allen Nachwuchsmannschaften.

fcn.de: Haben Sie bereits eine Taktik, ein System im Kopf, oder warten Sie zunächst den finalen Kader ab?

Köllner: Es gibt nicht die eine Taktik, nicht das eine System. Spieler müssen lernen, alles spielen zu können. Sie müssen aus einer geordneten Defensive heraus spielen können, sie müssen aber auch überfallartige Konter beherrschen. Ebenso müssen wir es schaffen, ein ganzes Spiel aus dem eigenen Ballbesitz heraus zu gestalten. Am Ende muss der Spieler jeden Matchplan der Profis verstehen und umsetzen können. Ansonsten ist dieser Spieler extrem limitiert. An dieser Variabilität werden wir in der U21 arbeiten. Wir werden Woche für Woche versuchen, der Mannschaft neue Facetten des Fußballs beizubringen.

fcn.de: Und ein Saisonziel?

Köllner: Unser Ziel bleibt es, möglichst viele Spieler an den Profibereich heranzuführen und so unseren Beitrag am Erfolg der ersten Mannschaft zu leisten. Dem gilt es, alles unterzuordnen. Wir müssen in den ersten Wochen alles daran setzen, dass die Jungs den Herrenfußball adaptieren. Die Frage bleibt: schaffen wir es auf den Punkt bis zum Ligaauftakt? Das müssen wir erst noch sehen. Der Trainingsauftakt ist am 13. Juni. Wenn der Spielbetrieb am 16. Juli dann losgeht, wollen wir natürlich jedes Spiel gewinnen. Mit diesem Selbstbewusstsein wollen wir den Platz betreten und attraktiven Fußball spielen. Die Leute, die uns zuschauen, sollen genau das über uns sagen. Was am Ende dabei rauskommt, werden wir sehen. Wenn wir sportlich erfolgreich sind und zugleich die Durchlässigkeit in den Lizenzspielerbereich verbessern, haben wir alles erreicht. Wohin die Reise, gemessen an der Tabelle, dann geht, wird sich im Verlauf der Saison zeigen.

fcn.de: Wie groß ist das Kribbeln, nun endlich wieder an der Seitenlinie zu stehen?

Köllner: Das ist schon extrem. Allein deshalb, weil ich mich als Mensch nicht als reinen Theoretiker sehe. Als sportlicher Leiter bin ich das natürlich ein Stück weit. Aber man muss die Sachen auch selbst auf dem Platz ausprobieren. Nur dann kannst du in möglichen Trainerdiskussionen sagen, dass die Idee bereits mit Erfolg in der Praxis angewendet wurde.

Quelle: fcn.de vom 10.06.2016
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Köllner: "Ein Spieler muss respektvoll behandelt werden. Punkt aus."

09.06.2016

Im ersten Teil des Interviews äußert sich Michael Köllner zu seiner Doppelfunktion als sportlicher Leiter des NLZ und U21-Trainer und dem damit verbundenen Spagat zwischen Theorie und Praxis.

fcn.de: Herr Köllner, seit knapp drei Monaten sind Sie nun sportlicher Leiter des NachwuchsLeistungsZentrum. Ab dem 13. Juni geht es für Sie mit dem Trainingsauftakt der U21 dann auch als Übungsleiter los. Kann man die beiden Tätigkeiten im Tagesgeschäft überhaupt derartig trennen?

Michael Köllner: Zuletzt war es ein fließender Übergang. Aber am Anfang war es eine klare Angelegenheit. Der Fokus lag zunächst auf der Rolle des sportlichen Leiters bzw. auf dem NachwuchsLeistungsZentrum. In den ersten Wochen ging es darum, sich einen ersten Überblick zu verschaffen. Da wusste ich zum Beispiel noch nicht, dass die U21 ein Thema wird, dem ich mich zusätzlich annehmen werde. Jetzt wurde in den letzten Tagen der Fokus mehr und mehr auf die Trainertätigkeit gelegt. Das geht mit der Kaderzusammenstellung los und endet mit der Trainingskoordination.

fcn.de: Welche Vorteile sehen Sie in dieser Doppelfunktion?

Köllner: Es hatte mehrere Gründe, dass es nun zu dieser Doppelfunktion gekommen ist. Ich denke schon, dass auf dem Markt genügend gute Trainer vorhanden sind. Aber um einen roten Faden im Sinne einer gemeinsamen Spielidee in unser NLZ zu integrieren, von der U14 bis hoch zur U21, braucht es mehr. Da muss man sich die Frage stellen, was sinnvoll ist. Gehst du als Leiter einmal am Abend dazu und riskierst einen nur geringen Effekt, oder stehst du zwei Mal täglich auf dem Platz und setzt deine eigenen Ideen und Vorstellungen direkt in der Praxis um. Wir haben nicht viel Zeit, das ist das generelle Problem am Geschäft Fußball.

fcn.de: Zwei Liebschaften zur gleichen Zeit enden selten gut. Haben Sie nicht die Befürchtung, dass eine dabei zu kurz kommt?

Köllner: Auf der Strecke bleiben darf und wird nichts. Weder in der einen noch in der anderen Position. Ansonsten hätte ich mich für diesen Weg nicht entschieden. Dass Privatleben auf der Strecke bleibt, dass Freizeit kürzer kommt, das kann ich bejahen. Darüber bin ich mir aber bewusst.

fcn.de: Sind Sie sich auch bewusst, welche Aufgaben auf Sie als U21-Trainer zukommen werden? Immerhin ist es das erste Mal für Sie, dass Sie diese Altersklasse betreuen.

Köllner: Ich habe ja bereits eine Herrenmannschaft von Bayern Hof trainiert. Ich glaube, dass da der Unterschied nicht so groß ist. Ein Spieler muss respektvoll behandelt werden. Punkt aus. Man muss ihm aber dennoch alles abverlangen können. Um das wird es gehen. Am Ende muss der Spieler das Gefühl haben, dass er hier bei uns ernst genommen wird, als Mensch und ebenso als Spieler. Da ist das Alter unerheblich.

fcn.de: Es steht ein großer personeller Umbruch ins Haus. Einige Abgänge stehen bereits fest, die Planungen für die neue Saison laufen auf Hochtouren. Worauf ist bei der Kaderzusammenstellung zu achten?

Köllner: Bereits bei der Verpflichtung der Spieler müssen wir unser Ziel im Hinterkopf haben, eine möglichst hohe Durchlässigkeit zur Profimannschaft zu erzielen. Da wir unsere eigenen Spieler sehr gut einschätzen können und daher wissen, was sie im Stande sind zu leisten, werden wir sieben Spieler der U19 in die U21 beordern. Mit Lukas Mühl und Cedric Teuchert, die bereits der Profimannschaft angehören, ist das denke ich eine gute Quote. Von dem derzeitigen Personal behalten wir diejenigen, denen wir den nächsten Schritt nach wie vor zutrauen. Bei externen Spielern achten wir auf Attribute, die den Unterschied ausmachen können. Sie müssen eine ganz besondere Stärke haben. Sei es die Geschwindigkeit, die Spielauffassung oder das Ballgefühl. In einer Sache müssen sie ihrem Jahrgang weit voraus sein. Natürlich haben diese Spieler auch noch Defizite, sonst würden sie vielleicht nicht bei uns landen. Aber mit unserem Betreuungsmodell der U21 sind wir uns sicher, dass wir diese Spieler schnell interessant für unsere Lizenz-Mannschaft machen werden. Zum Charakter der potenziellen Neuzugänge kann ich nur sagen, dass wir keine geschnitzten, uniformierten Spieler haben möchten. Denn letztlich sind es doch die Spieler mit Ecken und Kanten, die den Unterschied ausmachen.

fcn.de: Sie sprechen es bereits an. Künftig sollen auch die Trainer der anderen U-Mannschaften eine Rolle in der U21 einnehmen. Was erhoffen Sie sich von diesem System, dass es in dieser Form nur hier gibt?

Köllner: Durch die so entstehende "man-power" wollen wir unser kurzfristiges Ziel erreichen, möglichst viele Spieler in den Profibereich hochzuziehen. Da nahezu alle Trainer der NLZ Mannschaften in der U21 unterstützend mitwirken, können wir quasi eine Eins-zu-eins-Förderung unserer Spieler gewährleisten. Mittel- und langfristig wollen wir dadurch die Trainer untereinander besser vernetzen und noch enger an den Verein binden. Auch das fördert den bereits erwähnten roten Faden, den wir ziehen wollen. Die Cheftrainer sollen nicht nur kurz am Tag dabei sein, sie werden wochenweise den Ablauf mitbekommen. Sie sollen sehen, wie eine Trainingswoche durchstrukturiert wird. Sie werden allerdings nicht nur lernen, sondern auch ihre individuellen Stärken mit einbringen. Der eine hat seine Stärken in der Vermittlung von Grundlagen, ein anderer bspw. in technischen Aspekten. Na klar verlangt das einen hohen, organisatorischen Aufwand. Wir sind aber überzeugt davon, dass dieser es wert ist, um die Spieler optimal entwickeln zu können.

Quelle: fcn.de vom 09.06.2016
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Ein Oberpfälzer formt Profis von morgen

02.06.2016

Es gibt sicher Jobs mit weniger Verantwortung. Fußball-Lehrer Michael Köllner hat im März die Nachfolge von Rainer Zietsch als Leiter im Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) des 1. FC Nürnberg angetreten. Der 46-jährige Oberpfälzer aus Fuchsmühl (Landkreis Tirschenreuth) hat dabei erste Personalien bereits entschieden, holte die FCN-Legenden Dieter Nüssing (ins Scouting) und Reinhold Hintermaier (ins Trainerteam) zur Unterstützung zurück. Im Gespräch berichtet er über erste Veränderungen, seinen Alltag und den möglichen Weg vom Talent zum Profi – mit einem Oberpfälzer als Vorbild.

Herr Köllner, welche Ziele verfolgt das NLZ aus Ihrer Sicht?
Wir wollen im NLZ natürlich eine sehr gute Förderung ermöglichen. Der Club ist ein Bundesligaverein, der Nachwuchsspieler im Idealfall ausbildet und an den Lizenzspielerbereich heranführt. Ich persönlich denke, wir sollten darüber hinaus jungen Menschen vieles mitgeben, über das Fußballerische hinaus, in Sachen Charakterbildung und für das Leben.

Inwieweit können Sie denn Ihre Vorstellungen umsetzen, wie sehen Sie Ihre Gestaltungsmöglichkeiten?
Ich hoffe stark und vielfältig. Ich habe eine leitende Position, mir ist ja der komplette Nachwuchsbereich unterstellt.

Hat man – auch angesichts der schwierigen Situation in manchen Jugendteams und dem manchmal turbulenteren Vereinsleben – Angst vor so einer großen Aufgabe?
Die Emotion Angst kenne ich in diesem Zusammenhang nicht. Ich habe hier eine reizvolle Aufgabe. Klar sind wir mit ein paar aktuellen Entwicklungen nicht zufrieden, aber wir arbeiten daran, den Nachwuchs für den Club auf Kurs zu halten und zu bringen.

Wie sahen Ihre ersten Schritte auf diesem Weg bisher aus?
Ich kenne Nürnberg als Verein von meiner Tätigkeit beim DFB bereits ganz gut. Ich treffe also auf viele bekannte Dinge, Personen und Strukturen. Es ging und geht mir vor allem darum, ein Gefühl für die Menschen zu bekommen, die Mitarbeiter wie die Spieler gleichermaßen. Schließlich gilt es im Personalbereich Entscheidungen zu treffen und Strukturen zu verbessern umzubauen oder auch neu aufzubauen.

Das klingt nach einem hohen Berg an Arbeit. Schafft man das in 24 Stunden pro Tag?
(Lacht) Wenn es technisch möglich wäre, würde ich mir ein Tool besorgen, mit dem die Zeit dehnbar wäre. Aber ernsthaft, der Anfang muss so intensiv sein. Es geht um persönliche Sicherheiten, Verträge, wie man was wann plant. All diesen Fragen möchte ich natürlich versuchen, so schnell wie möglich gerecht zu werden.

Stichwort Planung: Wie sieht der Kontakt zur Profiabteilung aus? Zu Trainer René Weiler und den Verantwortlichen?
Wir tauschen uns so oft aus, wie es nur geht. Mit Sportvorstand Andreas Bornemann spreche ich täglich. Das ist auch gut so, wir müssen gemeinsame Entscheidungen treffen. Die Atmosphäre zwischen den Bereichen ist dadurch sehr positiv, fußballerisch gesehen und generell.

Können Sie uns Einblick in Ihre tägliche Arbeit geben? Wie hoch ist der Anteil zwischen Büro- und Trainingsarbeit?
Ich muss und will Präsenz zeigen, auf dem grünen Platz zählt es, da werden die Grundlagen gelegt. Ich habe genug Leute, an die ich die Organisation delegieren kann, die ihr Handwerk verstehen. Ich beobachte vor allem immer wieder einzelne Jahrgänge, um ein Gefühl für alle Mannschaften zu bekommen.

Kommen wir zu Ihrer Verbindung in die Oberpfalz, was bedeutet Ihnen persönlich die Region?
Das ist meine Heimat. Meine Herkunft, zu der stehe ich in allen Facetten, mit Dialekt und allem Drum und Dran.

Und für Ihre Arbeit im NLZ?
Da ist sie ein sehr wichtiges Einzugsgebiet, einfach überaus interessant für uns beim Club.

Wie sieht das konkret aus?
Nun, das hängt bei den Spielern vom Alter ab. Junge Akteure suchen wir hauptsächlich im näheren Umfeld, wir wollen schließlich keinen Autobahntourismus fördern. In späteren Altersstufen gibt es dann die Möglichkeit unserer Akademie. Und durch die gute Verkehrsanbindung ergeben sich da optimale Möglichkeiten.

Können Sie schildern wie ein Prozess läuft, wenn Sie ein Talent verpflichten wollen? Gibt es da eine Checkliste, die sie abhaken?
Das hängt von der Position und dem Alter ab. Wenn du ein Top-Talent beobachtest, musst du das nicht zu oft machen. Da sind wir abhängig von unseren Scouts und dem Netzwerk. Dann nehmen wir den Kontakt zum Spieler auf und versuchen, den Verein mit ins Boot zu holen.

Wie kommt der Spieler dann ans NLZ?
Es erfolgt eine Einladung, bei der wir den Spieler in allen Bereichen testen, medizinisch und technisch, in Sachen Athletik, mit der Lichtschranke, in Sachen Spritzigkeit. Im nächsten Schritt nimmt er als Gastspieler am Training teil. Es kommt natürlich auch darauf an, ob ein Platz im Kader der jeweiligen Altersstufe vorhanden ist.

Sie sprachen vorhin auch von der Charakterschulung.
Absolut, wir legen bei so einem neuen Kontakt viel Wert auf die Struktur des Charakters, das Umfeld und das Verhalten in der Gruppe.

Wo liegen in dem Prozess die Hürden?
Ich würde sagen, da gibt es zwei, drei Hürden. Einigen Spielern fehlt am Anfang die Fähigkeit, sich richtig einzuschätzen. Mut und Selbstbewusstsein. Traue ich mich, traue ich mir den Sprung wirklich zu. Und dann landen wir wieder bei der Oberpfalz.

Bitte?
Ja, der Menschenschlag ist dort eher vorsichtig, da würde mehr Mut schon gut tun. Die Jungs aus Großstädten sind forscher. Da kommen als zweiter Aspekt die Eltern mit hinzu, die fragen: Schafft er das? Leidet die Schule darunter? Und Nummer drei sind die Vereine – die sind zu Beginn natürlich nicht begeistert. Aber am Beispiel Patrick Erras (lernte beim SV Raigering in Amberg das Fußballspielen, Anmerkung der Redaktion) hat man gesehen: Wenn es einer packt, ist der Verein stolz, Teil der Ausbildung gewesen zu sein. Wir versuchen mit intensiver Kommunikation, alle ins Boot zu holen.

Immer mit Erfolg?
Das muss man schon ehrlich sagen – mal gelingt es, manchmal aber eben auch nicht.

Apropos Patrick Erras.
Ja, Patrick ist zwar momentan leider verletzt (Kreuzbandriss, Anmerkung der Redaktion), aber er ist richtig eingeschlagen. Er ist das Sinnbild für die neue Ausrichtung, für den möglichen Weg in die Lizenzspielermannschaft. Wir sportlich Verantwortlichen werden in Zukunft alles dafür tun, dass das kein Einzelfall bleibt.

Wie viele Talente aus der Oberpfalz kicken denn bei Ihnen?
Zehn Jungs, aus dem Kreis Neumarkt derzeit sogar drei. Dario Macinkovic in der U12, Simon Hermann in der U13 und Andreas Knipfer, aus Woffenbach gekommen damals, als Rechtsverteidiger in der U19, schon seit 2009 ist er hier. Sich sieben Jahre hier durchzusetzen, zeigt Top-Qualität.

Quelle: Mittelbayerische Zeitung vom 28./29.05.2016
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Interview mit Michael Köllner auf www.fcn.de - "Wir müssen uns für die Zukunft aufstellen"

30.04.2016

Seit rund fünf Wochen ist Michael Köllner Sportlicher Leiter des NLZ. Im Interview spricht der Oberpfälzer über seine ersten Wochen, die Planungen für die neue Saison und die Herangehensweise an seine neue Aufgabe.

fcn.de: Herr Köllner, Sie sind seit rund fünf Wochen Sportlicher Leiter NachwuchsLeistungsZentrums des Club. Haben Sie sich schon eingelebt?
Michael Köllner: Das ging recht zackig, war aber auch nicht so schwierig, weil ich sehr viele Leute aus dem sportlichen Bereich schon vorher kannte. Das hat die Eingewöhnung sicher erleichtert.

fcn.de: Sie haben eine facettenreiche Vita im Verbands- und Juniorenfußball. Wofür stehen Sie?
Michael Köllner: Ich komme ja aus der Oberpfalz und da sagt man, dass die Leute nicht so lange rumreden, sondern die Dinge eher gleich anpacken. Das trifft auf mich schon zu (lacht). Ich habe selbst keinen Profi-Background, der den Einstieg in dieses Fußballgeschäft ermöglicht hat. Das hat eher dadurch geklappt, dass ich Dinge hartnäckig, konsequent und mit einem gewissen Maß an Fleiß angehe.

fcn.de: Sie waren bereits mit 23 Jahren Trainer, haben darüber hinaus lange Jahre für den DFB gearbeitet und zuletzt auch Junioren-Bundesliga trainiert.
Michael Köllner: Es ist sicherlich ein Vorteil, schon fast alle Facetten erlebt zu haben. Die Tatsache, selbst Trainer zu sein, erleichtert es auch, Dinge aus dem sportlichen Bereich zu betrachten. Darüber hinaus habe ich über die Jahre festgestellt, dass du drei wesentliche Merkmale brauchst: Du musst eine hohe Kommunikationsfähigkeit haben. Du musst in allen Dingen eine gewisse Transparenz an den Tag legen. Und du musst für Verlässlichkeit stehen. Damit fühle ich mich auch für die Aufgabe hier beim Club gewappnet.

fcn.de: Was war in den ersten Wochen seit Amtsantritt das Wichtigste für Sie?
Michael Köllner: Es ging zunächst einmal darum, relativ schnell ein Gefühl für die Menschen hier zu bekommen. Mir war wichtig, ein Gespür dafür zu kriegen, ob die einzelnen Leute in den verschiedenen Positionen und Bereichen optimal eingesetzt sind. Es macht aus meiner Sicht überhaupt keinen Sinn, ein Konzept in der Tasche zu haben und das einem Verein blind überstülpen zu wollen.

fcn.de: Sondern?
Michael Köllner: Man muss schauen, was man bei einem Verein vorfindet. Welche Rahmenbedingungen sind gegeben, welches Personal ist vorhanden? Und daran muss man sich orientieren. Bis spätestens Anfang Mai sollten wir mit dieser Phase durch und für die neue Saison aufgestellt sein. Denn natürlich wollen Spieler, Trainer und Eltern auch wissen, wie es für sie künftig weitergeht.

fcn.de: Wie geht es inhaltlich weiter?
Michael Köllner: Grundsätzlich wollen wir einen ganzheitlichen Ansatz. Das heißt, dass alles - vom athletischen bis zum medizinischen Bereich - mit dem Sportlichen eng vernetzt ist. Jeder soll am Ende dazu beitragen, wie wir hier Fußball spielen und sich die einzelnen Spieler entwickeln. Die einzelnen Bereiche können nicht isoliert voneinander arbeiten. Es geht immer um die Frage: Wie kann ein Spieler hier gezielt gefördert werden? Das heißt, dass sich alle Beteiligten immer am Spiel orientieren müssen. Und dann stehen wir vor einer weiteren Aufgabe.

fcn.de: Nämlich?
Michael Köllner: Wie schaffen wir es, unseren Mannschaften eine relativ einheitliche Spielart zu vermitteln? Der 1. FC Nürnberg soll auf dem Platz einen Wiedererkennungswert haben. Und zwar unabhängig davon, ob da die U14 oder die U21 auf dem Platz steht. Daran basteln wir gerade.

fcn.de: Wie setzt man so etwas um?
Michael Köllner: Wir werden beispielsweise die U14 bis U21 stark vernetzen, auch im Trainerbereich. Aber grundsätzlich werden wir nichts Neues erfinden. Wir nehmen nur die Dinge auf, die hier schon herumschwirren. Als Beispiel: Ich glaube, man ist sich einig, wenn man sagt: der Club ist ein leidensfähiger Verein. Das muss man auch auf dem Platz sehen und spüren. Wir brauchen Spieler, die leidensfähig sind, die alle Schwankungen eines Spiels aushalten können. Wir werden letztlich versuchen, alles, was den Verein seit Jahrzehnten ausmacht und auszeichnet, zu nehmen und den Mannschaften hinzuzufügen. Und wir werden hier sicher auch ein paar Dinge ausprobieren. Denn wir müssen uns für die Zukunft aufstellen. Wir brauchen Konzepte und Strukturen, die der Zukunft standhalten.

Quelle: Homepage 1.FC Nürnberg www.fcn.de
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Michael Köllner neuer Sportlicher Leiter beim NLZ des 1.FC Nürnberg

23.03.2016

Der Fußball-Lehrer besetzt ab sofort die neue geschaffene Stelle im NachwuchsLeistungsZentrum des 1. FCN.

Michael Köllner ist neuer Sportlicher Leiter im NachwuchsLeistungsZentrum des 1. FC Nürnberg. Der 46-Jährige besetzt damit eine im sportlichen Bereich neu geschaffene Stelle und tritt seinen Dienst im NLZ des Club am Mittwoch, 16.03.16, an.

"Wir wollten den sportlichen Bereich im NLZ weiter stärken und haben mit Michael Köllner einen ausgewiesenen Fachmann im Nachwuchsbereich gewinnen können, der seine Expertise in der Aus- und Weiterbildung von Talenten bereits auf mehreren Stationen seiner Karriere nachgewiesen hat", erklärt Andreas Bornemann.

Seit 2004 Fußball-Lehrer

Michael Köllner ist seit 2004 im Besitz der Fußball-Lehrer-Lizenz und war zuletzt als Cheftrainer der U17 bei der SpVgg Greuther Fürth tätig. Zuvor war er von 2002 bis 2014 als DFB-Koordinator für die Talentförderung in Bayern verantwortlich. Von 2003 bis 2004 war Köllner Co-Trainer der deutschen U15-Nationalmannschaft und zuvor von 2000 bis 2001 Chefcoach beim FC Bayern Hof.

"Michael Köllner passt zu unserer Idee, künftig noch verstärkter auf Talente aus der eigenen Region zu setzen. Er wird das Niveau unserer Ausbildung weiter optimieren. Wir freuen uns auf die künftige Zusammenarbeit", so Bornemann.

Auch als Autor tätig

Neben seinen Trainer- und Koordinator-Tätigkeiten war Köllner seit 2005 als Referent beim Bund Deutscher Fußball-Lehrer aktiv, ist Autor des Fußballtaktik- und Trainerhandbuches "Spielfähigkeit im Fußball" und veröffentlichte in der Vergangenheit regelmäßig in diversen Fußballfachzeitschriften.

Quelle: Homepage 1.FC Nürnberg www.fcn.de

Michael Köllner leitet dreitägige Fortbildung beim Deutschen Fußball für DFB-Jugend-Elite-Lizenz-Trainer

16.03.2016

Vom 09. bis 11. März 2016 bildete Michael Köllner im Auftrag des Deutschen Fußball-Bundes 25 Inhaber der DFB-Jugend-Elite-Lizenz in der Sportschule Oberhaching fort. Die DFB-Jugend-Lizenz wurde 2015 von der Bezeichnung B-Lizenz umbenannt und ist die höchste Jugendtrainerlizenz in der UEFA. Trainer dieser Lizenzstufe müssen im Turnus von drei Jahren 20 Fortbildungsstunden zur Verlängerung der Lizenz absolvieren.

Thema dieser dreitägigen Fortbildung war das individual- und gruppentaktische Angriffsverhalten. In Workshops und vielen anregenden Diskussionen wurde die Thematik und die verbundenen Grundlagen (Voraussetzungen für dieses Verhalten, Trainingsmethodik, Coaching, usw.) ausführlich beleuchtet und damit auseinandergesetzt. Ziel dieser Fortbildung ist es den Teilnehmern wieder neue interessante Impulse für ihre eigene Trainertätigkeit zu geben.

Interview auf Transfermarkt.de, Michael Köllner: „Als Trainer schläft man selten gut“

16.01.2016

Fußballlehrer Michael Köllner, der unter anderem zwölf Jahre für den Deutschen Fußball-Bund (DFB) arbeitete, hat die vereinslose Zeit genutzt, viel hospitiert und an einem weiteren Buch gearbeitet. TM-Mitarbeiter Sven Bauer (Lapdog) sprach mit dem 45-Jährigen über seine bisherigen Erfahrungen, die Entwicklung des Paulaner-Cups, seine Trainerphilosophie sowie ein besonderes Erlebnis mit dem heutigen Bochumer Torwart Manuel Riemann (27).

Viele Stars, schöne Tore, große Emotionen und 12.200 begeisterte Zuschauer

08.11.2015

6:1 gewinnt der FC Bayern gegen die von Michael Köllner gecoachte Paulaner Traumelf – und doch waren beim Abschluss des größten Fußballcastings der Welt nur Gewinner in der Continental Arena Regensburg. Die 30 Amateur-Fußballer aus Europa, China und den USA hatten sich einen Traum erfüllt und die Zuschauer einen FC Bayern erlebt, der mit Stars und bester Laune zum Finale gereist war. Neben Kapitän Philipp Lahm liefen in Regensburg unter anderem Thomas Müller, Manuel Neuer, Xabi Alonso, Javier Martinez, Rafinha, Holger Badstuber und Joshua Kimmich für den FCB auf.

Philipp Lahm eröffnete in der 16. Minute den Torreigen für den Rekordmeister – bei der Paulaner Traumelf erzielte Kapitän Peter Mair per Elfmeter den viel umjubelten Treffer für die Amateure. Die Spieler aus neun Ländern wurden von Chefcoach Michael Köllner, Co-Trainer Stefan Wagner und Physio Günther Tröger in einem zweitägigen Trainingslager auf dieses Match vorbereitet und boten dem deutschen Rekordmeister mit großer Leidenschaft Paroli.

Sehr zur Freude der vielen mitgereisten Fans der Castinggewinner und der Oberpfälzer Fußballfans, die den FC Bayern ebenso anfeuerten wie die Paulaner Traumelf.

Nach zwei unterhaltsamen Stunden mit einem bunten Rahmenprogramm resümierte Kapitän Philipp Lahm: „Es hat wie immer Spaß gemacht: Wir hatten einen sehr sympathischen Gegner, der auch richtig gut Fußball gespielt hat. Ich bin sicher, den Zuschauern in Regensburg und an den Fernsehern hat das Finale des Paulaner Cup gefallen.“

Michael Köllner äußerte sich auf einige Fragen zu dem diesjährigen Paulaner-Cup:

Mit einigen Tagen Abstand auf das stattgefundene Finale bist Du zufrieden mit der diesjährigen Auflage des Paulaner-Cups?
Der Paulaner-Cup 2015 war das Megaerlebnis schlechthin und alles bisherige wurde getoppt. Das geht von den Anmeldezahlen los. Man muss sich das mal vorstellen fast 42000 Menschen wollen bei diesen Spiel gegen den FC Bayern München auflaufen. Irre. Dann die beiden Castings in China und München. Supertolle Menschen waren hier vor Ort und gaben alles. Und dann letztlich das Spiel. Ein überragendes Event und vor allem auch ein tolles Spiel von unserer Mannschaft.

Du erwähntest als erstes die riesige Nachfrage nach diesem Spiel. 42000 Menschen ist doch eine unbegreifliche Zahl. Wie kann das logistisch bewältigt werden?
Der komplette Paulaner-Cup wird von der Kommunikationagentur Powerpress geplant und gesteuert. Und hier waren und sind Profis am Werk, mit denen jede Minute der Zusammenarbeit Spaß und Freude macht. Die managen letztlich alles rund um den Cup und sind auch dank modernster Techniken in der Lage alle Bewerbungen zu sichten und zu filtern. Aber die Zahl der Bewerber ist eigentlich unbegreiflich.

Aus den 42.000 Bewerbern wurden dann einige ausgewählt, die bei einem Casting vorspielen und sich präsentieren können. Wie muss man sich das vorstellen?
Die Jury suchte einige Bewerber aus, die durch ihre Bewerbung auf sich aufmerksam machten. Das waren supertolle Videos, Bilder, Texte und auch deren sportliche Biografie. Und für das Casting in China wurden 60 Männer eingeladen. Und für München 40 Teilnehmer. In China hatte ich die Unterstützung eines jungen chinesischen Trainers, der dolmetschte und auch als Trainer half. In München konnte ich mich - wie in den Vorjahren auch - auf meine Castingtrainer Hans Greben, Murat Demür und Stefan Wagner plus Physio Günther Tröger verlassen. Und in den beiden Castings suchte die Jury um Bayern-Legende Paul Breitner knapp 30 Spieler aus. Und auch hier war es wichtig sich gut zu präsentieren. Und das was hier sowohl auf dem Platz aber auch neben dem Platz gezeigt wurde war Spitzenklasse.

Mit 30 Spielern wurde dann das Spiel angegangen. Wie lief das konkret ab? Sicherlich eine schwierige Aufgabe...
Schwierig ist dies zweifellos. Es kommen 30 Spieler aus unterschiedlichen Ländern zusammen, dies sich quasi vorher noch nie gesehen haben und auch unterschiedliche Sprachen sprechen und unterschiedlicher Herkunft sind bzw. verschiedene Kulturen aufweisen. Und diese Spieler sollen wenige Stunden später gemeinsam als ein Team auflaufen und auch sportlich überzeugen. Dies ist eine Herkulesaufgabe. Also gilt es zum einen dem Team eine Spielstruktur zu verpassen, die zu den Spielern und auch zum Gegner passt. Zum anderen ist es wichtig alles zu tun, dass die Spieler zu einem Team werden. Dazu haben wir uns vieles einfallen lassen. Problematisch ist aber dennoch die kurze Vorbereitungszeit. Wir hatten vier Trainingseinheiten im Vorfeld - und das in 2 Tagen. Und am Abend das Spiel. Die Spieler haben das Training super angenommen und wir haben es als Trainer auch geschafft jeden Spieler unser Spiel gut zu vermitteln. Da kann man nur den Hut ziehen, was hier jeder einzelne Spieler geleistet hat. Denn im Spiel musste jeder Spieler über seine Grenzen gehen. Und das gelang eindrucksvoll. Es ging alles auf und kein Spieler fiel verletzungsbedingt vor dem Spiel und während des Spiels aus - auch dank unseres überragendes Physio Günther Tröger.

Das Spiel wird für alle Spieler ein unvergessliches Erlebnis bleiben. Was bleibt für Dich aus diesem Spiel immer hängen?
Über allem steht bei mir die Intention dieses Spiels. Die Paulaner AG hat eine Aktion geschaffen, die sich niemand kaufen kann. Es hat jeder Mann eine Chance sich seinen Lebenstraum zu erfüllen: einmal gegen die Superstars des FC Bayern München zu spielen. Das ermöglicht der Paulaner-Cup. Und für mich ist es immer wichtig, dass ich mich selbst damit identifizieren kann. Und das kann ich. Die Aktion an sich ist supersympathisch, jeder erhält die maximale Wertschätzung, es geht fair zu und es kommen Menschen aus unterschiedlichen Teilen der Welt mittlerweile zusammen, spielen miteinander Fußball, ihr Lebenstraum wird wahr und sie werden Freunde - auch über das Spiel hinaus. Und dies ist uns jedes Jahr gelungen.

Über Michael Köllner

Michael Köllner ist sportlicher Leiter des Paulaner-Cup – des größten Fußball-Castings der Welt. Seit 2011 gibt die Paulaner Brauerei dabei Hobby-Kickern die Chance, gegen die Profis des FC Bayern München anzutreten. Der Paulaner Cup ist ein sportlicher Wettbewerb, bei dem die Kandidaten neben ihren fußballerischen Qualität auch mit ihrem Engagement und ihrer Kreativität punkten.

Köllner erarbeitete 2011 die sportliche Konzeption für den Paulaner Cup und verantwortet seitdem die Konzeption, Vorbereitung und Durchführung der sportlichen Teile der Casting-Veranstaltungen in Deutschland und in China.

Als Chef-Trainer bereitet Michael Köllner die Paulaner Traumelf auf das Finale vor und führt diese gemeinsam mit Team-Manager Waldemar Hartmann in das Spiel gegen die Stars des FC Bayern. In diesem Jahr fand das Finale des Paulaner Cup am Montag, den 9. November, um 18 Uhr in der Continental Arena Regensburg statt. Dieses Spiel wurde übrigens vom Sportsender „Sport1“ live übertragen.

Fortbildung der Trainer beim Luxemburgischen Fußball-Verband

29.10.2015

Am 16. Oktober 2015 folgte Michael Köllner einer Einladung des Luxemburgischen Fußball-Verbandes, um deren Trainer in Theorie und Praxis fortzubilden. Der technische Direktor des Luxemburgischen Fußball-Verbandes Reinhold Breu und der Trainerausbilder des Verbandes Marcel Bamberg hatten Michael Köllner eingeladen und ihn auch in Luxemburg empfangen und begrüßt.

Vor der Fortbildung stand ein Exkurs in die Infrastruktur, in die Ausbildungsstruktur und in das Grundsätzliche des "De Letzebuerger Football" an. Michael Köllner zeigte sich hier schon beeindruckt, mit welcher Detailtiefe und Sorgfalt in Luxemburg gearbeitet und alles geplant wird. Nicht umsonst schafft es dieser kleine Verband mittlerweile sowohl auf internationaler Ebene den Abstand zu den Topteams deutlich zu verkleinern und immer bessere Spieler zu entwickeln.

Knapp 70 Trainer hatten sich zu dieser Fortbildung frühmorgends um 09.00 Uhr am Trainingszentrum des Verbandes eingefunden. Neben Vereinstrainern waren vor allem alle Trainer im Auswahl- und Talentförderbereich erschienen. Thema der Fortbildung war in der Theorie "Spielfähigkeit im Fußball".

In über 2 Stunden ging Köllner auf viele Basics ein und versuchte den Teilnehmern das Handwerkszeug eines Trainers im Spitzenbereich näher zu bringen. Nach der Theorie stand eine Praxiseinheit im Stadion mit der U15-Nationalmannschaft Luxemburgs auf dem Programm.

Die Praxiseinheit setzte sich mit der Spielfähigkeit im Fußball auseinander, im Speziellen mit der Thematik "Wie verbessere ich das Spiel seiner Mannschaft und seiner einzelnen Spieler?" Köllner zeigte hier in wenigen Übungs- und Spielformen auf, an welchen Details Toptrainer arbeiten und wie zwangsläufig sich Spieler und Mannschaft verbessern. Die große Teilnehmergruppe verfolgte mit großem Interesse jede Minute der Fortbildung. Reinhold Breu bedankte sich bei Michael Köllner für die interessante Fortbildung mit einem kleinen Präsent.

Die Unterlagen dieser Fortbildung stehen unter dem Menüpunkt "Vorträge" zum Download zur Verfügung.

Zwei neue Veröffentlichungen

28.10.2015

In diesen Tagen erscheinen zwei brandaktuelle Publikationen: Zum einen die „fussballtraining“-Kartothek, die 50 Trainingskarten (DIN A6) umfasst und ein Muss für Trainer ist, die flexibel auf kleine Teilnehmerzahlen reagieren wollen.

Zum anderen erscheint ein neuer Fachartikel von Michael Köllner in der „fussballtraining“/November 2015.

Spielfähigkeit im Fußball
Michael Köllner • Günter Brandl

Spielfähigkeit im Fußball

Mit „Spielfähigkeit im Fußball“ zeigen die Autoren Köllner und Brandl einen Weg, den modernen Fußball auf alle Alters- und Leistungsklassen anzuwenden. Ob als Jugendausbildungskonzept oder als Leitfaden für die Entwicklung einer Mannschaft: Das Ziel ist ein temporeicher Kombinationsfußball mit Raum für individuelle Kreativaktionen.

In methodisch aufeinander aufbauenden Spielen vermitteln die Autoren zunächst grundlegende Verhaltensweisen und bauen stufenweise einfache gruppentaktische Muster in ihre Beispielpraxis. Richtig miteinander kombiniert entwickelt sich daraus in den abschließenden Basisspielformen ein rasanter, sicherer Kombinationsfußball. Zum Training der dazu nötigen technischen Grundlagen bieten Köllner und Brandl ergänzende Übungsformen an. Die beiliegende DVD enthält Videoaufzeichnungen fast aller im Buch dargestellten Trainingstipps. Das ermöglicht, die Praxisvorschläge sowie ihre entscheidenden Details auch im bewegten Bild zu studieren und noch leichter selbst umzusetzen.

Das funktioniert nicht mit Ihrer Mannschaft? Die beiden Autoren trainieren seit Jahren Mannschaften aller Alters- und Leistungsbereiche. Von der zweiten Bundesliga bis zur Kreisklasse, von Profis bis zu F-Junioren reicht ihre Erfahrung mit der erfolgreichen und nachhaltigen Vermittlung spielerischer Fähigkeiten. In „Spielfähigkeit im Fußball“ beschreiben Köllner und Brandl, welche Trainingsziele sie verwirklichen und mit welchen Methoden sie die Spielfähigkeit ihrer Mannschaften binnen kurzer Zeit steigern.

Weitere Publikationen & Veröffentlichungen

M. Köllner
Der Juniorentrainer
Fachzeitschrift "Fußballtraining", 11/2015 anzeigen
M. Köllner & R. Mayer
Kleine Fußballspiele
Philippka Sportverlag anzeigen
M. Köllner & G. Brandl
4-4-2 mit Raute
Fachzeitschrift "Fußballtraining", 11/2013 herunterladen
M. Köllner & G. Brandl
Kreativ Fußball spielen
Fachzeitschrift "Fußballtraining", 04/2012 herunterladen
M. Köllner
4-gegen-4 Variationen
Fachzeitschrift "Fußballtraining", 01/2012 herunterladen
M. Köllner
Kleine Aufgaben am Ball
Fachzeitschrift "Fußballtraining", 12/2011 herunterladen
M. Köllner & G. Brandl
Isoliert trainiert. Schnell kapiert
Fachzeitschrift "Fußballtraining", 03/2008 herunterladen

Impressionen

Hospitationen

Eintägige Hospitationen u.a. bei FC Bayern München, SC Freiburg, VfB Stuttgart, Schalke 04, Borussia Dortmund, FC Kaiserslautern, Carl-Zeiss Jena, Talentzentrum Vorarlberg, Hamburger SV, FC St.Pauli

FC Schalke 04

07. – 13.09.2015

Hospitation bei FC Schalke 04 (Profis – Cheftrainer Andre Breitenreiter / U23 – Cheftrainer Jürgen Luginger / U19 – Cheftrainer Norbert Elgert / NLZ – NLZ-Leiter Oliver Ruhnert)

Borussia Mönchengladbach

13. - 20.07.2015

Einwöchige Hospitation bei Borussia Mönchengladbach (Trainingslager / Cheftrainer Lucien Favre)

UEFA-Study-Group

12. - 15.05.2014

UEFA-Study-Group in Deutschland

FC Bayern München

05. - 12.07.2013

Einwöchige Hospitation beim FC Bayern München (Trainingslager / Cheftrainer Pep Guardiola)

UEFA-Study-Group

15. - 18.10.2012

UEFA-Study-Group in Frankreich

CSKA Moskau

19. - 14.03.2011

Hospitation bei CSKA Moskau

Vorträge

Spielfähigkeit im Fußball

17.10.2015

Fortbildung beim luxemburgischen Fussball-Verband.

herunterladen (Vortrag) herunterladen (Handout)

Wie verbessert man das Spiel seiner Mannschaft und seiner einzelner Spieler?

27.04.2015

Vortrag in Theorie und Praxis bei der Trainergemeinschaft für Fußballtrainer des Bezirks Oberpfalz.

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Veranstalter-Homepage

Talentförderprogramm des Deutschen Fußball-Bundes

12. - 15.05.2014

Organisation und Vortrag bei der UEFA-Study-Group in Deutschland (Nürnberg) mit den Nationalverbänden Rumänien, Slowakei und Montenegro.

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Ein Blick über die Grenze

15. - 18.10.2012

UEFA-Study-Group in Frankreich mit den Nationalverbänden von Deutschland, Polen und Schweden.

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Talentförderung in Deutschland

13.11.2010

Vortrag beim Symposium des Isländischen Fußball-Verbandes in Reykjavík anlässlich des 40jährigen Bestehen der Trainervereinigung Islands.

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Coaching als Grundlage und Basis für den Erfolg / Spielformen - das Coaching entscheidet über den Erfolg

08.11.2010

Vortrag in Theorie und Praxis beim Bund-Deutscher-Fußball-Lehrer (BDFL) - Verbandsgruppe Bayern in Feucht.

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Persönlichkeit auf dem Spielfeld mit Taktik

17.06.2010

Vortrag bei den Spitzenschiedsrichtern des Bayerischen Fußball-Verbandes in der Sportschule Oberhaching.

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Basisspielformen als Basis für die (Weiter)Entwicklung des eigenen Fußballspiels bzw. der Spielauffassung der eigenen Mannschaft

03.05.2010 + 07.06.2010

Zweiteilige Vortragsreihe in Theorie und Praxis bei der Trainergemeinschaft für Fußballtrainer Bezirk Unterfranken in Würzburg.

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Veranstalter-Homepage

Basisspielformen als Basis für die (Weiter)Entwicklung des eigenen Fußballspiels bzw. der Spielauffassung der eigenen Mannschaft

19.04.2010

Vortrag in Theorie und Praxis beim Bund-Deutscher-Fußball-Lehrer (BDFL) - Verbandsgruppe Bayern in Feucht.

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Mannschaftstaktik - Methodische Grundlagen des Taktiktrainings - Spielkonzepte für untere Leistungsklassen

20.04.2009

Vortrag in Theorie und Praxis bei der Trainergemeinschaft für Fußballtrainer des Bezirks Oberpfalz.

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Veranstalter-Homepage

Psychologie im Fußball – Entscheidungshilfen für den Trainer

20.10.2008

Vortrag bei der Trainergemeinschaft für Fußballtrainer des Bezirks Oberpfalz.

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Veranstalter-Homepage

Basisspielformen nutzen - um taktisch variabel zu trainieren

05.05.2008, 05.07.2008 und 13.09.2008

Dreiteilige Vortragsreihe in Theorie und Praxis bei der Trainergemeinschaft für Fußballtrainer Bezirk Oberfranken.

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Talentförderung im Mannschaftstraining - Einblicke in die Praxis des DFB-Talentförderprogramms

23.07.2007

Vortrag in Theorie und Praxis beim 50. Internationalen Trainerkongress des Bund Deutscher Fußball-Lehrer in Nürnberg.

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Veranstalter-Homepage

Ballorientierte Raumdeckung

10.04.2006, 29.05.2006 und 24.07.2006

Dreiteilige Vortragsreihe in Theorie und Praxis bei der Trainergemeinschaft für Fußballtrainer Bezirk Oberpfalz.

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Veranstalter-Homepage

Zielgerichtetes und komplexes Aufwärmen unter Berücksichtigung der Elemente Technikschulung, Individual- und Gruppentaktik, konditioneller Belastung - für alle Alters- und Leistungsbereiche

25.04.2005

Vortrag beim Bund-Deutscher-Fußball-Lehrer (BDFL) - Verbandsgruppe Bayern in Regensburg.

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Technisch-Taktische Merkmale des DFB-Stützpunkttrainings

10.05.2004

Vortrag beim Bund-Deutscher-Fußball-Lehrer (BDFL) - Verbandsgruppe Bayern in Regensburg.

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Einheitliche Strukturen für ein einheitliches sportliches Konzept - das zweite Jahr DFB-Talentförderprogramm

31.01.2004

Vortrag bei der Trainergemeinschaft für Fußballtrainer Bezirk Niederbayern in Dingolfing.

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Veranstalter-Homepage

Bisherige Stationen

1. FC Nürnberg

ab 07.02.2017
Vorläufiger Cheftrainer 1.FC Nürnberg

1. FC Nürnberg

ab 13.06.2016
Cheftrainer 1.FC Nürnberg U21

1. FC Nürnberg

seit 16.04.2016
Nachwuchschef beim 1.FC Nürnberg

Greuther Fürth

01.07.2014 - 30.06.2015
Trainer U17

Bayrische Landesauswahl

01.01. - 30.07.2012
Trainer U14

Jahn Regensburg

01.01.2009 - 30.06.2012
Trainer Jugend

Bayrische Landesauswahl

01.07.2008 - 30.06.2009
Trainer U19

Bayrische Landesauswahl

01.07.2007 - 30.06.2008
Trainer U18

Bayrische Landesauswahl

01.07.2005 - 30.06.2007
Trainer U17

Bayrische Landesauswahl

01.07.2003 - 30.06.2005
Trainer U19

Deutscher Fußball-Bund

01.07.2003 - 30.06.2004
Co-Trainer U15

Deutscher Fußball-Bund

01.02.2002 - 31.08.2014
Koordinator Talentförderung

SG Gattendorf

05.2001 - 12.2001
Spielertrainer Herrenbereich

Bayern Hof

29.08.2000 - 28.02.2001
Trainer

FC Bayern Hof

05.2000 - 09.2000
Jugendkoordinator, Trainer U19

Deutscher Fußball-Bund

09.1999 - 10.2000
Stützpunkt-Trainer Spezialförderung

SG Fuchsmühl

1999 - 2000
Spielertrainer Herrenbereich

SpVgg Wiesau

1999 - 2000
Trainer U19, Trainer U17

Bayrischer Fußball-Verband

1998 - 2002
Kreis-, Bezirksauswahltrainer und Bezirkskoordinator

FC Marktleuthen

1998 - 1999
Spielertrainer Herrenbereich

SG Fuchsmühl

1994 - 1998
Trainer U19, Trainer U17

Meine persönliche Geschichte als Trainer

Jeder Trainer hat seine eigene Geschichte. Die Werdegänge der Trainer sind sehr interessant und Parallelen gibt es in den verschiedensten Viten. Meine Geschichte ist sehr speziell, da ich letztlich als Autodidakt zum Fußballtrainer wurde. Ich habe versucht mich zu erinnern, meinen bisherigen Weg zu skizzieren.

So ist die nachfolgende Geschichte entstanden, die sicher nicht vollständig ist - was ich bereits im Vorfeld entschuldige - und die ausnahmslos aus meiner Erinnerung kommt.

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